Peinlich: Ich blogge über das Abnehmen und passe dabei selbst nicht mehr in meine Hosen. + 10 Tipps mühelos wieder in Form zu kommen

Vielleicht nimmst du mich nach diesem Artikel nicht mehr ernst. Dieses Risiko muss ich eingehen. Das ich nicht perfekt bin, merkst du recht schnell, wenn du meine Artikel liest oder meine Videos ansiehst. Fehler bei der Aussprache und Grammatik gehören einfach dazu.

Ich finde das nicht weiter schlimm, denn es geht ja darum, dass du meine Botschaft verstehst und nicht, dass meine Botschaft perfekt vorgetragen wird.

Wir sind doch alle nur Menschen. Du bist nicht perfekt und ich schon gar nicht. Und auch wenn ich theoretisch weiß, wie ich mein Gewicht unter Kontrolle halte, breche auch ich ab und zu meine eigenen Regeln.

Und wenn ich dies zu oft mache..dann bekomme auch ich (Melli, die Abnehmbloggerin…lol) die Quittung dafür.

So wie dieses Jahr. Ich hatte mit meiner Besten einen tollen und erholsamen Urlaub in Amerika geplant. Das Wetter ist dort schön warm und es war auch wieder die Zeit gekommen, ausreichend Vitamin D zu tanken.

Ich packte am Abend zuvor fleißig meinen Koffer. Wie immer im Last-Minute-Stress (natürlich benutze ich dafür keine Liste oder sonstige Hilfsmittel, die es mir erleichten würden) betrat ich 20 Stunden und drei Flüge später die angemietete Ferienwohnung.

Am nächsten Tag wollten wir in den Supermarkt fahren und Lebensmittel einkaufen. Ich trank meinen Kaffee, machte mein kurzes HIIT Training und zog mich nach der wohlverdienten Dusche an.

Zumindest versuchte ich mich anzuziehen und in meine weißen Shorts vom letzten Sommer hereinzukommen. Ich zog die Jeans über die Knie und bemerkte bereits, dass sie enger saß als sonst. Also enger als letzes Jahr. “Oh mein Gott. Das passiert jetzt gerade nicht wirklich”, dachte ich und zog dabei meinen Bauch ein.

Es war nicht möglich. Ich bekam die Hose einfach nicht zu! Und das obwohl ich seit über zwei Jahren ganz genau weiß, wie ich diese Situation hätte verhindern können.

Ich musste laut loslachen. 😀 Ich hätte doch den Rat meiner Freundin befolgen sollen und VOR dem Urlaub meine Sommerkleidung vom letzten Jahr kurz anprobieren sollen.

Wie konnte das passieren? Wie konnte es mir  (die Abnehmbloggerin) passieren?

Wie du siehst, ist Information nicht genug. Wir müssen auch lernen, die richtigen Ratschläge und Lösungen regelmässig umzusetzen, wenn wir erfolgreich sein wollen.

Und da scheiterte ich. Ich brach im Laufe des Frühjahres zu oft meine eigenen Regeln. Und musste mir jetzt neue Shorts zulegen.

Der Unterschied zu früher

Ich mache mich selbst nicht mehr fertig, wenn ich mit meiner Ernährung schlampe und dafür ein paar Kilo zunehme. Das ist einfach die Konsequenz meines Verhaltens.

Vor Jahren war das noch anders und ich fühlte mich als Opfer meiner Umstände. Ich wusste, es würde wieder ein Kampf werden, die angefutterten Kilos loszuwerden, und so schob ich es monatelang vor mich hin. Ja, auch jahrelang.

Dadurch verstrickte ich mich wieder in alte Gewohnheits- und Ernährungsmuster. Und wurde mit den Jahren immer fülliger. Ich hatte letztendlich auch keine Lust auf Fitnessstudio, magere Salate und stundenlanges Abstrampeln am Laufband.

Ich verstand damals auch nicht, dass es eine viel bessere Methode gibt, meine Figur zu optimieren und mich wieder wohl in meiner Haut zu fühlen.

Ich hatte damals noch nicht den Code des Abnehmens geknackt und richtig verstanden, wie das Ganze funktioniert. Heute schon.

Ich weiss, dass meine Ernährung 80% meines Erfolges ausmacht. Und wenn ich bei der Ernährung schlampe, dass ich unweigerlich zunehmen werde.

Ich weiss aber auch, dass ich nicht magerere Salate essen muss, sondern sogar Kekse und Kuchen essen darf, wenn ich Lust darauf habe. Ich weiss auch, dass ich mein Fleisch und Fisch sogar panieren und braten kann, und mir dabei trotzdem noch etwas Gutes tue (gewusst wie).

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Iss gesunde Alternativen

Viele neue Lifestyle Trends sagen, man solle einen Cheat Day einführen. Das ist auch okay und für einige Menschen sinnvoll. Ich finde es aber auch gut, meinen Gelüsten dann nachzugehen, wenn sie auftauchen, und nicht für einen bestimmten Tag der Woche aufzuheben.

Daher bin ich dafür, gesunde Alternativen zu essen. Zu jeder Zeit.

Zum Beispiel esse ich nicht mehr normales Kartoffelpüree (aus der Tüte wohlgemerkt…bäh), sondern mache mir das Püree aus Süsskartoffeln.

Es dauert auch nicht länger. Süßkartoffeln sind sogar schneller gar.

Wenn du das Rezept für mein Süßkartoffelpüree haben möchtest dann klicke einfach hier.

Oder ich gönne mir im Sommer aus gefrorenen Bananen und Himbeeren im Handumdrehen mein eigenes leckeres Fruchteis. Ich schlemme es dann ohne schlechtes Gewissen.

Ich weiß aber auch, dass ein Eisbecher aus der Eisdiele mir nichts anhaben kann. Das kann ich (als schuldfreie Ausnahme) genauso geniessen, wenn ich mit Freunden im Sommer unterwegs bin.

So muss ich nicht immer nein sagen, wenn es etwas Leckeres gibt (und mich selbst dafür hassen, weil ich eigentlich ja sagen wollte..aber dann doch wieder nein..wegen der Figur) und bekomme keine “komischen Blicke” zugeworfen.

 

Geh mit dir selbst gut um für den anhaltenden Erfolg

Beim Abnehmen ist es sowieso viel wichtiger wie du mit dir selbst umgehst. Nicht unbedingt für den sofortigen Abnehmerfolg, aber dafür, wie du dich dabei fühlst und für den langfristigen Abnehmerfolg.

Abnehmen tust du auch, wenn du deinen Körper schlecht behandelst (durch radikale Maßnahmen z.B.) aber wie geht es dir dabei und bist du nicht dann auch froh, wenn diese quälende Diät zu Ende ist oder wenn du sie endlich abbrichst???

Ich finde es entspannender, meinen Körper gut zu behandeln und ihn bei der Ausführung diverser Körperfunktionen zu unterstützen, als ihm komplette Nährstoffgruppen zu rauben und wochenlang zu schunden. Das rächt sich.

Immer.

Entweder geht es mir körperlich beschissen oder eben psychisch. Und ich möchte, dass es mir in beiden Punken bestens geht.


Wir müssen lernen mit unserem Körper zu arbeiten und nicht ständig gegen ihn. Denn nur als eine starke Einheit bleiben wir lange gesund, schlank und glücklich.


Wenn die Hose wieder enger sitzt…

Ich achte auch weniger auf mein Gewicht als darauf, wie bestimmte Kleidungsstücke bei mir passen. Ich glaube, ich habe mich seit Weihnachten nicht mehr gewogen. Ich muss es ja auch nicht.

Wenn die Hose enger sitzt, dann habe ich entweder: zugenommen, mehr Muskeln aufgebaut oder kurz vorher die Hose gewaschen.

Und wenn ich mein Verhalten der letzten 4-6 Wochen ehrlich reflektiere, dann weiß ich, dass die korrekte Antwort oft nicht die letztere ist.

Und auch wenn es schmerzhaft ist, es zuzugeben, der Wahrheit ins Gesicht zu sehen hilft mir, denn ich weiß jetzt auch, was ich dagegen tun kann.

Ich muss es erst ehrlich zugeben und dieses Gefühl “Versagt zu haben” zulassen. Und nach kurzem Heulen.. 🙁 eben etwas tun.

Selbst tätig und aktiv werden. Eine Wunderpille gibt es nicht. Du kannst dich jedoch immer selbst entscheiden:

wenig Mühe und langsamer Gewichtsverlust oder mehr Mühe geben und schnellerer Gewichtsverlust.

Die Diät-Verarsche

Was nicht langfristig funktioniert ist dies: wenig Mühe + schneller Gewichtsverlust.

Das ist es aber, was wir Menschen meistens wollen, und das ist auch der Traum, der uns über unseriöse Diätprodukten immer wieder verkauft wird.

Wenn wir darauf reinfallen…sind wir doch selber schuld. Es ist so.

Denn wir wollen etwas, was nicht möglich ist. Das ist dumm.

Natürlich kannst du mit wenig Mühe schnell abnehmen (mit Pulverdrinks zum Beispiel. Keine Ahnung, wie man sowas mehr als drei Tage durchhält)…aber eben nicht dauerhaft.

Und dauerhaft schlank leben ist doch das, was wir wirklich wollen.

Das funktioniert nicht damit, eine Diät nach der anderen zu absolvieren, sondern mit anfangs kleinen Veränderungen deiner Gewohnheiten, die sich mit der Zeit zu einem neuen Lifestyle aufbauen.


Einen gesunden Lifestyle zu leben ist das, was dich dauerhaft schlank und glücklich leben lässt. Je schneller wir diese universelle Wahrheit erkennen, desto mehr haben wir von unserem Leben.


Aber Vorsicht:

Genauso wie du nicht mit einer Sporteinheit und einem Diätessen schlank und fit wirst, wirst du auch nicht von einem Burger (oder wahlweise auch: Pizza, Cocktail) wieder dick. poolburger

Nur wenn du dies öfter machst…merkst du allmählich eine (positve oder eben auch eine negative) Veränderung.

Klar, du wirst mit einem neuen und gesünderen Lifestyle nicht über Nacht schlanker, aber in drei Monaten bist du sowieso drei Monate älter.

Möchtest du dann nicht auch wieder in deine Lieblingshose reinpassen?

Du hast die Macht, dich jederzeit entscheiden zu können, was dir wichtiger ist: Bequemlichkeit oder ein neues Lebensgefühl.

Wieder in deine Lieblingsjeans zu passen oder ständig größere Hosen kaufen zu müssen.

Nutze deine Macht. Wie gesagt…die Zeit verstreicht sowieso.

Deine ersten 10 Schritte:

  1. Melde dich hier für meinen kostenlosen Onlinekurs an. Du bekommst darin u.a. ein paar tolle “Diätrezepte” zur Hand. Diese sind schnell zubereitet, schmecken lecker und machen dich satt und zufrieden. Merke: wir müssen uns nicht quälen, um abzunehmen.
  2. Schaue dir meine COOK Seite an und du hast gleich fünf weitere Rezepte zum Ausprobieren. Es ist alles dabei, inklusive gesunde Süßspeisen.
  3. Lies’ diesen Artikel, um deinen inneren Schweinehund zu überwinden, und diesen Artikel, um Sport (wieder) zu einer Gewohnheit in deinem Leben zu machen. Denn wir alle haben einen natürlichen Bewegungsdrang, den wir fördern sollten, um gesund und glücklich zu leben.
  4. Anschliessend machst du 3-4 x (jeden 2. Tag) pro Woche das kurze (5 Min.) Tabata Workout, welches sich am Ende des Sport-Artikels befindet. Wichtig: An einem Tag in der Woche machst du das Workout 2x : Nach den 5 Min. einfach 70 Sek. Pause einlegen und das Video nochmal von vorne starten (also 10 Min. insgesamt).
  5. Besuche den Blog von Iris und suche dir weitere tolle Rezepte aus, die dich deiner Traumfigur näher bringen. Sie hat eine tolle Auswahl an leckeren “Diätrezepten”, und es besteht alles aus echten Lebensmitteln.
  6. Koche 90% deiner Mahlzeiten selbst. Jede zehnte Mahlzeit darf dabei etwas Ungesundes sein.
  7. Vermeide minderwertig verarbeitete Lebensmittel.
  8. Lese bitte die Zutatenlisten im Supermarkt und kaufe nur Produkte, die weniger als fünf Zutaten haben.
  9. Gönne dir bewusst 1-2x /Woche auch ohne schlechtes Gewissen etwas “Verbotenes”..siehe Nr. 6
  10. Werde selbst tätig! Das ist der wichtigste Punkt. Ob du jetzt meine Ratschläge befolgst oder die von anderen Bloggern, das ist egal. Aber tue etwas! Nur vom Lesen und Scannen solcher Artikel und anderer Internetseiten wird nichts passieren. Erst wenn du selbst tätig wirst, wird sich auch etwas in deinem Leben verändern.

Die ersten drei bis vier Wochen sind die schwersten. Da geben auch leider die meisten Frauen schon auf. Sie wussten nicht, dass sie schon kurz vorm Ziel standen. Schade.

Vergiss nicht, dass du erst in vier Wochen selbst eine Veränderung an dir merken wirst. Bis dahin musst du einfach durchhalten und wissen, dass du mit jedem gesunden Essen und mit jedem absolvierten Workout deinem Traum ein Stück näher kommst.

Wieder @home

Das lustigste an meiner Story habe ich dir ja noch gar nicht erzählt: ich war kurz nach dem Urlaub auf einer Hochzeit eingeladen und hatte vor dem Urlaub bereits zwei Kleider zur Auswahl.

Was für mich schon gut ist, denn ich trage nicht gerne Kleider (da habe ich ein Trauma von meinem allersten Schultag. Nein, ich mag nicht darüber reden ;-)) und so war ich mit dieser kleinen Auswahl schon sehr zufrieden.

Das eine Kleid hatte ich auch erst zwei Monate zuvor getragen und somit war mir klar, dass ich zumindest in das Kleid reinpassen würde. Sollten alle Stricke reißen sozusagen.

Also habe ich erst nach dem Urlaub (sprich zwei Tage vor der Hochzeit) beide Kleider anprobiert und mit Entsetzen festgestellt, dass sie zwar “passen” aber, dass es etwas scheisse aussieht. Wie gewollt und nicht gekonnt. Geht gar nicht.

Ich musste wieder einmal laut lachen und dachte mir “Typisch Melli.”

Fazit:

Es wäre viel zu einfach gewesen, NICHT über dieses Thema zu schreiben und erst wieder ein Video oder Bild von mir zu veröffentlichen, wenn ich wieder “abgespeckt” habe. Aber was bringt dir das denn?

Viel besser finde ich die Vorstellung, hier über meine Erfahrungen zu schreiben, wie ich mit so einer Situation umgehe und was ich für Lösungen gefunden habe, um in 4-6 Wochen wieder in Topform zu sein.

Denn diese Situation passiert uns Frauen allzuoft und hier bist du zumindest mit dem Wissen und der Motivation gewappnet, auch dagegen etwas tun zu können.

Du musst es nur wollen und tätig werden.

Die Zeit verstreicht sowieso.

Was meinst du dazu?

 


8 Kommentare, sei der nächste!

  1. Sehr schöner Artikel, Mellie. Selbstironisch und ehrlich . Auch die Sache mit der Rechtschreibung und Grammatik ist jetzt elegant gelöst. Und in der Türkei dann das Gleiche nochmal? Ne, ne, da treib ich euch sportmäßig schon rein, wart’s ab .

  2. Hi, ich finde Deinen Artikel super, vor allem weil er so ehrlich ist. Wem geht das nicht so? Ich schaffe es zwar meistens eine Zeitlang meine guten Vorsätze umzusetzen, aber wie Du schon sagst, nach 3-4 Wochen macht man häufig automatisch wieder alles wie früher. Deshalb ist es so wichtig, sich regelmäßig wieder aufzuraffen und von vorn anzufangen. Danke für Deine Unterstützung dabei.
    Heidi

    1. Hi Heidi,

      danke für dein Feedback und für die Blumen 😉

      Es sagte einer einmal: Die meisten Menschen erreichen ihre Ziele nicht, nicht weil sie es nicht können..sondern weil sie zu früh aufgeben.

      Meistens ist das eben kurz vor dem Durchbruch

      LG,

      Melli

  3. wie geht die Geschichte weiter? Wie hast du dich die nächsten Wochen ganz konkret ernährt und passt du schon wieder in die Shorts??

Deine Meinung?