4 einfache Gewohnheiten für ein dauerhaft schlankes Leben

4 Gewohnheiten für ein schlankes Leben

Vor drei Jahren ging es mir echt nicht gut. Emotional gesehen. Ich war auch überhaupt nicht mehr in Form und ich hatte es satt!

Ich hatte es satt, in den Spiegel zu schauen und mir zu wünschen, dass ich anders aussah.

Ich hatte es satt, nicht in eine Hose der Größe 36 zu passen.

Ich hatte es satt, mich jeden Tag beschissen zu fühlen.

Das Schlimmste daran? Ich wusste ja, dass es an mir lag. Weil ich so gerne Chips gegessen habe. Weil ich mich nicht mehr bewegte. Und weil ich einfach keinen Plan hatte, wie ich erst dauerhaft schlank werden und dann bleiben kann.

Also tat ich das, was viele andere Frauen in meiner Situation auch tun:

NICHTS.

Ich glaubte einfach nicht daran, dass “schlank sein” für mich in diesem Leben drin sein könnte. Und der Glaube daran hat mich lange davon abgehalten, etwas zu unternehmen, das meine Lage hätte verändern können.

Zum Glück habe ich mich nicht allzu sehr selbst bemitleidet. Irgendwann habe ich doch angefangen, nach einer Lösung meines Problems zu suchen.

Anfangs fühlte ich mich von der Informationsflut erschlagen.

Die Amerikaner nennen das “analysis paralysis”. Man fühlt sich so überfordert, dass man nicht mehr weiß, was zu tun ist. Man hat zu viele Optionen, die erst abgewogen werden müssen… und zum Schluss macht man einfach gar nichts.

Damit dir das nicht passiert, liste ich dir in diesem Artikel vier Gewohnheiten auf, die du gleich umsetzen kannst, um einen gesunden Lifestyle zu leben.

Gesund sein bedeutet nicht nur schlank zu sein, sondern vor allem, dich in deiner Haut wohlzufühlen.

1.  Beginne jeden Tag mit drei Gläser Wasser

Wenn du morgens aufstehst, braucht dein Gehirn erstmal Flüssigkeit, um wach zu werden. Deine Körperzellen sind in der Nacht regelrecht ausgetrocknet und brauchen erstmal reine Flüssigkeit.

Wenn du nach dem Aufstehen ein Glas Wasser trinkst, wirst du schon merken, wie du wacher wirst und dein “Gehirnnebel” langsam verschwindet.

Nach zwei Gläsern werden deine Augen auch wacher und nach dem dritten Glas kannst du sogar auf deinen Kaffee verzichten.

Wenn du möchtest.

Es hört sich anfangs viel an. Besonders wenn du es nicht gewohnt bist, ausreichend zu trinken. Aber dein Körper braucht Wasser.

Am Besten trinkst du drei Liter (im Sommer mehr) am Tag.

Das sind zehn Gläser…über den ganzen Tag verteilt.

Glaube mir, es ist zu schaffen und es wird dir körperlich viel besser gehen.

Und ja..du wirst öfters zur Toilette müssen.

Sei dankbar, dass deine Nieren so gut arbeiten und akzeptiere es einfach.

Mein Tipp für dich: Nimm eine kleine Wasserflasche überall mit hin und stell sie (zB während der Arbeit) sichtbar ab. Dadurch wirst du optisch immer wieder daran errinnert, zu trinken.

2. Baue automatisch Bewegung in deinen Alltag ein

Es hört sich logisch an, aber wie viele von uns nehmen aus Bequemlichkeit lieber den Aufzug als die Treppe?

Oder fahren mit dem Auto zur Post, obwohl es nur zehn Minuten zu Fuss wären?

Oder wir suchen uns möglichst nah am Eingang des Einkaufszentrums einen Parkplatz, obwohl wir doch dankbar sein sollten, dass wir laufen können?

Eben.

Es sind diese Kleinigkeiten, die natürlich schlanke und gesunde Frauen anders machen.

Sie integrieren Bewegung fließend in ihren Alltag.

Es geht nicht darum, dass du jeden Tag eine Stunde Joggen gehst (es sei denn, es gefällt dir und dir geht es dabei gut. Dann auf jeden Fall Hut ab und mach weiter so!), sondern, dass du dir bewusst machst, dass es nicht immer viel Sport sein muss, sondern viele kleine Schritte am Tag, die zusammen mehrere hundert verbrannte Kalorien ausmachen. Selbst mit nur fünf Minuten am Tag ist schon viel erreicht.

Mein Tipp für dich:  Schon deine Knie, indem du mit dem Aufzug runter aber nicht hoch fährst.

Merke: Treppen hoch laufen..aber runter fahren.

3. Nimm überwiegend natürliche Lebensmittel zu dir

Das sind Lebensmittel, die aus einer Zutat bestehen und ohne Etikett verkauft werden.

Das sind zum Beispiel verschieden Gemüse- und Obstsorten. Eier. Milch. Fisch. Fleisch. Kaltgepresste Öle.

Das sind nicht Nudeln, Brot, Wurst oder Müsli. Diese “Nahrungsmittel” sind verarbeitet und müssen erst hergestellt werden. Und wenn das passiert, wissen wir nicht mehr, was wirklich drin ist und daher muss ein Etikett auf die Verpackung.

Allerdings ist nicht alles schlecht, was uns im Supermarkt angeboten wird. Es gibt durchaus hochwertige verarbeitete Lebensmittel, die dir helfen, den gesunden Lifestyle zu leben.

Aber wo findest du sie? Sie befinden sich meist in einer Ecke des Supermarkts (am Rande).

Du kannst lernen, die Etiketten zu lesen.

Wenn du das noch nicht ausprobiert hast, wirst du ziemlich überrascht sein. Meistens können wir die Zutaten gar nicht erst richtig ausprechen. Woher sollen wir dann wissen, was das überhaupt ist?

Mein Tipp für dich:  Nimm dir die extra Zeit und lies die Zutatenliste auf dem Etikett. Nicht kaufen wenn:

  1. das Produkt mehr als 5 Zutaten hat
  2. du die einzelnen Zutaten nicht aussprechen kannst
  3. du überhaupt nicht weißt, was die einzelnen Zutaten überhaupt sind
  4. das Wort “Zucker” ganz oben auf der Liste steht

Das erste Mal wird es dir vielleicht schwer fallen, weil es noch ungewohnt ist. Aber es wird einfacher. Versprochen.

Und wenn du nicht weißt was du anschließend damit kochen sollst dann melde dich für meinen Onlinekurs an. It’s free und du bekommst gleich fünf tolle Rezepte (inkl. Anleitung).

4. Trainiere täglich deine Dankbarkeit

Eine ganz wichtige Rolle in unserem Leben spielt unsere seelische Gesundheit. Leider wird das in unserer Gesellschaft viel zu sehr vernachlässigt bzw. es wird sogar negativ stigmatisiert.

Es sind unsere Gedanken, die unsere Realität formen. Das haben Neuroforscher mittlerweile sogar bewiesen.

Ein einfaches Beispiel:

wenn du an schöne Momente in deinem Leben denkst, dann geht es dir gut. Wenn du an traurige Situationen denkst, wirst du traurig.

Das hast du sicherlich schon mal selbst erlebt.

Was wir oft vergessen oder gar nicht erst wissen, ist, dass wir unsere Gedanken steuern können. Wir haben die Macht dazu! Nur leider ist es uns meistens nicht bewusst und wir fühlen uns wie ein Opfer unserer Gedanken oder wir glauben einfach nicht daran.

“Alles Humbug”, sagt dann unser Ego. Unsere eigenen Vorurteile sind zu gross.

Wir lernen ja so etwas auch nicht in der Schule oder im Elternhaus.

Aber was hat das mit dankbar sein zu tun?

Du lebst heute. Im Hier und Jetzt. Nicht im gestern und nicht im morgen. Sondern da, wo du gerade bist. Wenn du lernst, für das, was du in deinem Leben jetzt hast, dankbar zu sein, werden deine Gedanken aufs Positive gerichtet sein.

Du wirst mit der Zeit deinen Fokus ändern. Das heißt, es wird dir noch mehr Positives widerfahren und es wird dir bewusst, wie gesegnet und reich du bereits bist.

Wenn du deine Gedanken hingegen auf negative Situationen fokussierst, dann ziehst du noch mehr davon in deinem Leben an. Das Positive wird dir nicht mehr auffallen, weil du (unbewusst) nicht danach suchst.

Wie kannst du Dankbarkeit trainieren?

Du brauchst dazu einen Stift, ein Tagebuch (oder ähnliches) und abends 3 Minuten Zeit.

Schreib jeden Abend 3 Dinge auf, für die du dankbar bist.

Aber nicht die üblichen Sachen wie: Gesundheit, Geld, Freunde, Job, Kind, Partner und so weiter.

Sondern schreibe jeden Abend über drei Situationen, die du an dem Tag erlebt hast und in denen du dankbar warst.

Es sollten jeden Abend unterschiedliche Dinge auf deinem Papier stehen.

Dadurch musst du dich intensiver mit deinem Tag auseinandersetzen und nach schönen Erlebnissen scannen.

Wenn du diese Übung drei Wochen am Stück gemacht hast, wirst du eine positve Veränderung bei dir spüren, deine Ausstrahlung wird sich verändern und deine Mitmenschen werden sich zu dir hingezogen fühlen.

Du bist doch auch nicht gerne mit Miesepetern zusammen, oder?

Mein Tipp für dich: Wenn du noch mehr in diese Materie einsteigen willst, um endlich so zu leben, wie du es dir insgeheim wünschst, dann empfehle ich dir das Buch von Will Bowen (er lehrt die Dankbarkeit als Weltbewegung).

Wo soll ich jetzt anfangen?

Ich habe dir hier vier Gewohnheiten aufgelistet, die dir am Anfang helfen werden, den gesunden Lifestyle zu leben.

Es sind nicht die Standard-Ratschläge wie “Iss gesünder!” (was bedeutet das eigentlich?) und “Mach mehr Sport!” (welcher Sport und wieviel davon?). Diese allgemein üblichen Ratschläge liest du in jeder Frauenzeitschrift und sie helfen dir nicht weiter.

Oben habe ich dir hingegen konkrete Vorschläge gegeben. Jetzt liegt es nur noch an dir, sie umzusetzen. Du musst auch nicht alles auf einmal umsetzen. Ich möchte ja nicht, dass du dich überfordert fühlst und dann wieder nichts machst.

Sondern such dir EINE Handlung aus, die du ab morgen umsetzen kannst.

Dies machst du so lange, bis es dir nicht mehr schwer fällt. Dann ist es zu einer gesunden Gewohnheit geworden. Dann nimmst du dir die zweite Gewohnheit vor, dann die dritte. Es kann ein paar Wochen dauern, bis du diese vier Gewohnheiten in deinen Alltag integriert hast.

Sei geduldig mit dir. Ich weiß, dass du es schaffst.

Gestern habe ich in einem amerikanischen Blog gelesen, dass 95% der Menschen Träumer bleiben und nicht den Mut haben, auch etwas dafür zu tun, dass ihr Traum wahr wird.

Ich wünsche mir, dass du zu den fünf Prozent gehörst, die nicht nur träumen sondern auch handeln.

Welche Gewohnheit spricht dich am meisten an bzw. was würdest du noch vorschlagen?


Danke, dass du den Artikel zu ende gelesen hast 🙂

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